Presseberichte


Neues Wohnheim einzugsbereit

Stralsund – Gratulationen zum dritten Neubau konnte gestern Hestia-Geschäftsführer Christian Offermann entgegennehmen. Nach den beiden Wohnheimen für Schwerstbehinderte, „Inselhus“ und „Haus am Wald“ in Viermorgen, ist nun das Wohnheim für psychisch Kranke am Kastanienweg 33 bezugsbereit. Von der ersten Idee bis zur Verwirklichung des Projektes, in das vom Land 1,8 Millionen und von der Hestia Pflege- und Heimeinrichtung GmbH nahezu 250 000 Euro flossen, hatte es fünf Jahre gedauert. Bei der Einweihungsfeier erinnerte Senator Wolfgang Fröhling an Konflikte, die es im Vorfeld mit der Nachbarschaft gegeben habe und die nun weitgehend aus dem Weg geräumt seien. Er drückte seine Freude aus, dass in letzter Zeit das soziale Netz in der Hansestadt immer dichter geknüpft werden konnte. „Durch das neue Heim müssen Betroffene nicht mehr in anderen Bundesländern, weit von ihren Heimatorten und Angehörigen entfernt, untergebracht werden.“ Wie Offermann betonte, sei es bei dem Bau gut gelungen, Funktionalität und Ästhetik zu verbinden. In vier Wohngruppen werden jeweils fünf psychisch Kranke, die einer intensiven Betreuung bedürfen, untergebracht. Jedem steht ein Einzelzimmer zur Verfügung. Ab Montag wird Schritt für Schritt der Einzug erfolgen. Für die neue Einrichtung hat die Hestia insgesamt 26 neue Mitarbeiter eingestellt. Umrahmt wurde die gestrige Einweihungsfeier von Musik der neuen Behindertenband „Schackabumzig“, die unter Leitung von Trommellehrer Jens Riedel zwei Titel einstudiert hatten.


Quelle: Ostsee-Zeitung vom 01./02. Juli 2006


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