Presseberichte


Baubeginn für Zweitauflage vom „Insel-Hus“

46 neue Behindertenplätze entstehen

Mit Ungeduld erwarten die letzten behinderten Menschen, die auf dem Gelände des Klinikums untergebracht sind, den Bau ihres neuen Heimes in Grünhufe. Gestern war Grundsteinlegung.

Grünhufe. Mit den Bewohnern des künftigen zweiten Hestia-Heimes an der Lübecker Allee freuten sich gestern viele Gäste, die zur Grundsteinlegung für das über drei Millionen Euro teure Projekt gekommen waren. Direkt gegenüber dem „Insel-Hus“ mit 48 Plätzen für geistig und psychisch behinderten Menschen, das vor knapp drei Jahren eingeweiht wurde, ensteht nun das Pendant dazu mit 46 Plätzen. „Die Gebäude sind nahezu identisch“, erläuterte Hestia-Geschäftsführer Hans Christian Offermann. „Das erste hat sich bewährt, und die Wiederverwendung des Projektes bedeutet eine erhebliche Kosteneinsparung:“
Angesichts der knappen Kassen hatte es viel Energie und Durchstehvermögen gekostet, bis endlich grünes Licht und die Fördermittel vom Sozialministerium für das dringend benötigte zweite Haus kamen. Das Land gibt 95 Prozent und die Hansestadt die restlichen fünf Prozent von etwa 160 000 Euro.
Das Heim wird im nächsten Jahr bezugsbereit sein. „Damit geht endlich die unbefriedigende Ära zu Ende, in der die behinderten Menschen auf dem Krankenhausgelände lebten.“, betonte Senator Wolfgang Fröhling, der auch die traditionelle Schatulle mit Münzen, Baudokumenten und der aktuellen OZ-Ausgabe im Fundament versenkte. Seinen drei Hammerschlägen mit guten Wünschen für die künftigen Bewohner und Mitarbeiter des Hauses schlossen sich auch der Hestia-Geschäftsführer und Architekt Maik Rabenseifer an.

Quelle: Ostsee-Zeitung 10. / 11. Mai 2003


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